
Das Spiel
Doom dürfte vielen Computerspielern und auch
Kinogängern bekannt sein. Ich muss vorrausschicken, dass ich nie ein Fan, weder der Spiele noch des Films war, ich im Gegenteil die Serie eher schlecht fand.
Der Traum heute Nacht hat mich deshalb etwas verwirrt.
Ein paar Freunde und ich wollten vom nahe gelegenen Flugfeld in Urlaub fliegen. Irgendeine Insel, im Prinzip egal, hauptsache warm. Damit dies auch funktioniert, wurde ich als Pilot ausgesucht, da ich angeblich eine Lizenz dazu habe. Losgezogen sind wir also mit dem Auto, um alle einzusammeln. Das Problem war nur, dass das Wetter immer mehr zuzog. Richtig dunkle, schwarze Wolken waren da am Himmel und einige äusserten schon bedenken, ob wir den Abflugtag nicht verschieben sollten. Hätte ja gut funktioniert. Ich war ja der Pilot.
Während wir noch dabei sind die ganzen Leute einzusammeln zerfällt die Welt plötzlich in ihre Einzelteile. Sprichwörtlich. Hunderte Menschen rennen uns schreiend entgegen und eine riesige Lichtfontäne schiesst aus dem Himmel und zerstört alles, dass sich in seinem Radius befindet. Chaos bricht aus. Häuser zarfallen, Teile und Menschen fliegen durch die Luft und alles brennt. Durch die Wolken wirkt es wie in der Nacht.
Während wir so schnell es geht flüchten, fallen brennende Steine oder ähnliches vom Himmel auf die Erde. Aus diesen Brocken kommen einige der aus Doom gekannten
Monsterarten und nehmen alles gefangen, was ihnen in die Hände fällt.
Als wir Richtung Wald flüchten, merken wir, dass wir nichteinmal hier eine Chance haben: überall lungern bereits Untote und Dämonen. Bis wir eine kleine Holzscheune sehen und uns ersteinmal darin verschanzen. Die Monster schienen nicht sehr clever zu sein, da sie nicht auf die Idee kamen im Inneren nachzuschauen.
Als wir die kleine Scheune untersuchten, bemerkten wir einen toten Obdachlosen, der sich hier jedoch mit Fernseher und Essen ausgestattet hat. Also habe ich den Fernseher so schnell wie möglich auf einen Nachrichtensender geschaltet und bin erstarrt. Nicht nur hier, in meinem Heimatort, sondern beinahe überall auf der Welt sah es so aus. Lichtstrahlen und Untote, eine Mischung aus göttlicher Gewalt und der Apokalypse.
Blöderweise hatten wir nicht bemerkt, dass ein kleiner Welpe ebenfalls bei dem Obdachlosen war, der sich nun natürlich überschwenglich freuend und bellend auf uns zubewegte. Und schon kratzte und hämmerte es an der Tür. Panik brach aus, die wir aber sofort versuchten zu unterbinden, um klar zu denken. Da hinten! Ein Spalt in der Aussenwand und dahinter ein kleiner mit Stacheldraht eingezäunter Bereich.
Kaum waren wir durch den Stacheldraht gekrochen und wieder auf den Beinen überblickten wir von unserer erhöhten Position die Stadt. Es war unglaublich - alles brannte, schreie und Explosionen erfüllten die Luft. Die Lichtstrahlen hatten aufgehört, dafür waren aber auch genügend Monster auf dem Boden angelangt. Überall krochen und knurrten sie umher. Und da hörten wir es schon wieder hinter uns. Als wir flüchten fällt uns auf wo wir sind: In der Nähe des Flugplatzes. Während wir von Untoten verfolgt in das Flugzeug steigen, merke ich wie irgendetwas klingelt. Natürlich. Mein Telefon. Also wache ich unspektakulär auf und alles ist vorbei. Gott sei Dank.