traumhaft

Dienstag, 28. August 2007

Die Schwangere ohne Zeh

Gestern Nacht wurde vor meinen Augen eine Schwangere geöffnet. Also Kaiserschnitt. Von dem Aspekt alles in Ordnung. Das seltsame war nur, dass sie mir nebenher noch erklärte, wie denn so ein Kaiserschnitt funktioniert. So mit Narkose und Aufschneiden und so.

Zu unser aller Verblüffung wurde dann noch festgestellt, dass der Zeh neben dem großen Zeh am rechten Fuß irgendwie kaputt war. Der wurde dann auch kurzerhand mit einer Art Heckenschere ins Jenseits bzw. in den OP-Mülleimer befördert. Wenn schon geschnippel, dann richtig, meinte der Chefarzt und alle lachten. Sogar die Schwangere.
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Dienstag, 10. Juli 2007

Traumhaft ruhig in letzter Zeit

Mir fällt gerade auf, dass ich schon sehr lange nichts mehr geträumt habe. Also zumindest kann ich mich nicht mehr daran erinnern am nächsten Morgen. Dabei müsste doch irgendwann einmal Vollmond gewesen sein, oder nicht? Vielleicht zuviel Stress beim ständigen In-Deutschland-Hin-und-Her-Fahren. Wer weiß das schon.
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Dienstag, 22. Mai 2007

Ein Unwetter bricht herein

Heute Nacht tobte ein Unwetter. Direkt vor meiner Haustür. Eine riesige dunkle Wolke schob sich vom Horizont auf mich zu. Als sie noch zwei- bis dreihundert Meter entfernt war, schob sie sich gen Boden. Ein Tornado. Hier? Unrealistisch. Trotzdem sehe ich zu, wie Bäume und Autos nach oben gezogen werden, nur um einige Meter weiter scheppernd zu Boden zu fallen.

"Wie war das noch in diesen amerikanischen Filmen? Fenster auf oder Fenster zu?", denke ich noch, erinnere mich aber nicht mehr. Also verschliesse ich alles, der Wind ist schon so stark, dass ich beinahe das Fenster nicht zu bekomme. Plötzlich Stille. Als ich nach draussen in die Finsternis schaue, sehe ich nichts mehr. Vorbei. Gott sei Dank. Doch als ich genauer hinschaue bewegt sich doch etwas. Aber nicht auf mich zu oder von mir weg - um mich herum.

Das Auge. Ich bin im Auge des Tornados. Und plötzlich ist alles vorbei. Hinter einem Hügel geht langsam die Sonne auf, blitzt über die Bergkuppe und vertreibt das Unwetter der Nacht. Das Chaos bleibt. Überall liegen umgestürzte Bäume und Autos im Garten des Nachbarn. Eine seltsame Stimmung. Endzeitmässig. Aber immerhin stehen die Häuser noch. Die Dächer sind zwar abgedeckt, aber das Grundgerüst scheint doch recht solide zu sein. Immerhin.
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Donnerstag, 29. März 2007

Wir! In München! Das war was!

Gestern Nacht war ich mit ein paar guten Freunden in München. Einfach so. Übers Wochenende.

Nachdem mir dann aber jeder auf den Sack gegangen ist, weil sie sich nicht einigen konnten, bin ich auf eigene Faus los - "Sightseeing" machen. Also auf zum Ritualienmarkt (hieß halt so). Dann in irgendeinem Zelt für zwei kleine Stückchen Schokoladenkuchen 10€ gezahlt. Die waren zwar sehr, sehr lecker aber auch sehr, sehr klein.

Daraufhin bin ich zur berühmten Münchner Paulaskirche gegangen, um festzustellen, dass sich im Inneren ein, dem Oktoberfest nicht unähnlichen, Gastronomiebetrieb befindet. Völlig unbeholfen wurde ich in die Polonaise eingereiht und durch die Paulaskirche geschleppt. Als dann mein Handy klingelte und sich L. beschwerte, dass N. keine Bolognesesoße zu ihren Spaghetti aß, ging mir fast die Hutschnurhoch.

Dann wachte ich etwas wütend (auf L. und N.) und verwirrt (dank dem Rest) auf und musste mich ersteinmal umschauen, wo ich denn überhaupt war.
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Freitag, 9. Februar 2007

Schniedelwutz

So geträumt:

Einige gute Freunde von mir und ich waren gemeinsam auf einem Fest. Eigentich dachten wir, es wäre Fasching, da aber ausser uns niemand ein Kostüm an hatte, war dem wohl doch nicht so. Daraufhin haben wir halt das Beste daraus gemacht und sind zur Bar gepilgert. Ich habe sage und schreibe einen einzigen Schnaps zu mir genommen und war danach so betrunken, dass ich nur noch alle dumm angelallt habe.

Genau in diesem Moment sagt eine Freundin zur anderen in völlig ernsthaftem Ton: "Du, gib mir mal kurz den Schniedelwutz fürs Auto, ich muss was holen".

?!?
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Dienstag, 30. Januar 2007

Ich... bin... verwirrt!?!

Eine wahre Flut an wirren Träumen, halbwachen Gedankenspielen und komplett waches Harry-Potter-lesen versammeln sich heute Nacht in meinem Hirn und spielen Ringelpietz mit anfassen.

Heute morgen dann das erlösende erwachen. Irgendwie habe ich Kopfweh. Irgendwie aber auch nicht. Es sind Dinge passiert in der letzten Nacht, über die will ich gar nicht mehr nachdenken. Auf der anderen Seite auch einige Dinge, über die ich nicht genug nachdenken kann. War das jetzt wirklich passiert? Oder doch nur geträumt? Menschen, die ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen, geschweige denn gesprochen habe, sprechen und brüllen mich an, machen mich zur Sau und sind plötzlich wieder so nett wie immer. Nur so als Beispiel.

Ich bin tatsächlich verwirrt heute morgen. So intensiv und komprimiert auf eine Nacht habe ich noch nie geträumt.
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Mittwoch, 22. November 2006

Gesehen und geträumt

Ich habe dich gesehen. Gestern nacht. In meinem Traum. Du hattest relativ kurze Haare, eine dieser bis-zum-Kinn-Frisuren. Schwarz. Oder zumindest annähernd. Und du hast nach Himmbeere geschmeckt. Oder nach Erdbeere.

Ich habe meine Mappe in Stuttgart abgegeben. Der zuständige Professor meinte dann nur, er wolle gleich einmal hineinschauen. Die Bilder, die dann aus der Mappe kamen, waren nicht meine. Und trotzdem liess ich den knallharten Professor mit seiner Vernichtung fortfahren. Bis du kamst. Und deine Freundin. Ihr habt euch hinter mich gesetzt und zugeschaut. "Wir studieren schon. Was glaubst du, wie es läuft?", hast du gefragt. Ich fand die Frage angesichts des wütenden Professors nicht gerade witzig. Scheiß Einstieg, so zu sagen.

Irgendwie kamen wir dann doch ins Gespräch, lachten und unterhielten uns. Sogar deine Freundin war ganz witzig. Irgendwann hast du mich dann gefragt, ob ich mit auf ein kleines Fest gehen wolle. Von der Fachschaft Design. Mit Musik und so. Ich willigte ein, da ich auf den Professor eh keine Lust mehr hatte.

Das Fest war im "Design"-Gebäude und sah auch dementsprechend aus: überall Malerein und Plakate an den Wänden. Eine kleine Bar und eine Sofaecke. Wir setzten uns in Letztere, tranken irgendetwas mit Früchten und zu Songwritermusik küssten wir uns. Wir hielten uns nur in den Armen, die Musik im Hintergrund und der Fruchtgeschmack in meinem Mund.

Dann klingelte der Wecker und ich fluchte.

Ich hoffe heute Nacht dennoch auf eine Wiederholung. Wir treffen uns an dem "Stuggitown"-Plakat, über das du gestern so gelacht hast.
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Freitag, 16. Juni 2006

Der Höllentraum

DoomDas Spiel Doom dürfte vielen Computerspielern und auch Kinogängern bekannt sein. Ich muss vorrausschicken, dass ich nie ein Fan, weder der Spiele noch des Films war, ich im Gegenteil die Serie eher schlecht fand.

Der Traum heute Nacht hat mich deshalb etwas verwirrt.

Ein paar Freunde und ich wollten vom nahe gelegenen Flugfeld in Urlaub fliegen. Irgendeine Insel, im Prinzip egal, hauptsache warm. Damit dies auch funktioniert, wurde ich als Pilot ausgesucht, da ich angeblich eine Lizenz dazu habe. Losgezogen sind wir also mit dem Auto, um alle einzusammeln. Das Problem war nur, dass das Wetter immer mehr zuzog. Richtig dunkle, schwarze Wolken waren da am Himmel und einige äusserten schon bedenken, ob wir den Abflugtag nicht verschieben sollten. Hätte ja gut funktioniert. Ich war ja der Pilot.

Während wir noch dabei sind die ganzen Leute einzusammeln zerfällt die Welt plötzlich in ihre Einzelteile. Sprichwörtlich. Hunderte Menschen rennen uns schreiend entgegen und eine riesige Lichtfontäne schiesst aus dem Himmel und zerstört alles, dass sich in seinem Radius befindet. Chaos bricht aus. Häuser zarfallen, Teile und Menschen fliegen durch die Luft und alles brennt. Durch die Wolken wirkt es wie in der Nacht.

Während wir so schnell es geht flüchten, fallen brennende Steine oder ähnliches vom Himmel auf die Erde. Aus diesen Brocken kommen einige der aus Doom gekannten Monsterarten und nehmen alles gefangen, was ihnen in die Hände fällt.

Als wir Richtung Wald flüchten, merken wir, dass wir nichteinmal hier eine Chance haben: überall lungern bereits Untote und Dämonen. Bis wir eine kleine Holzscheune sehen und uns ersteinmal darin verschanzen. Die Monster schienen nicht sehr clever zu sein, da sie nicht auf die Idee kamen im Inneren nachzuschauen.

Als wir die kleine Scheune untersuchten, bemerkten wir einen toten Obdachlosen, der sich hier jedoch mit Fernseher und Essen ausgestattet hat. Also habe ich den Fernseher so schnell wie möglich auf einen Nachrichtensender geschaltet und bin erstarrt. Nicht nur hier, in meinem Heimatort, sondern beinahe überall auf der Welt sah es so aus. Lichtstrahlen und Untote, eine Mischung aus göttlicher Gewalt und der Apokalypse.

Blöderweise hatten wir nicht bemerkt, dass ein kleiner Welpe ebenfalls bei dem Obdachlosen war, der sich nun natürlich überschwenglich freuend und bellend auf uns zubewegte. Und schon kratzte und hämmerte es an der Tür. Panik brach aus, die wir aber sofort versuchten zu unterbinden, um klar zu denken. Da hinten! Ein Spalt in der Aussenwand und dahinter ein kleiner mit Stacheldraht eingezäunter Bereich.

Kaum waren wir durch den Stacheldraht gekrochen und wieder auf den Beinen überblickten wir von unserer erhöhten Position die Stadt. Es war unglaublich - alles brannte, schreie und Explosionen erfüllten die Luft. Die Lichtstrahlen hatten aufgehört, dafür waren aber auch genügend Monster auf dem Boden angelangt. Überall krochen und knurrten sie umher. Und da hörten wir es schon wieder hinter uns. Als wir flüchten fällt uns auf wo wir sind: In der Nähe des Flugplatzes. Während wir von Untoten verfolgt in das Flugzeug steigen, merke ich wie irgendetwas klingelt. Natürlich. Mein Telefon. Also wache ich unspektakulär auf und alles ist vorbei. Gott sei Dank.
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Freitag, 10. Februar 2006

Traumhafte Nächte

Jede einzelne Nacht diese Woche irgendeinen fürchterlichen Mist geträumt. Heute Nacht zum Beispiel:

Wir, ein paar gute Freunde und ich, waren im Freibad. Nachdem ich aus dem Wasser komme, kommt eine Freundin mit beleidigtem Gesicht auf mich zu und meint: "Gehst du nachher mit mir auch schwimmen? Du gehst immer nur mit den anderen schwimmen! Ich will auch, dass du mit mir schwimmen gehst."

Meine Antwort war dementsprechend lustlos, da ich ja erst aus dem Wasser gekommen bin. Als ich an meinem Platz angekommen bin, mich abgetrocknet habe und eine Weile gelegen bin, begann ein riesen Geschrei um mich herum. Ein acht Zentimeter langer Ohrwurm (oder Ohrafihtzler, oder Ohrazwatzler oder wie auch immer man das nennt) sitzt auf meinem Bauch und labt sich an den Fusseln in meinem Bauchnabel. Zuerst erschreckt, dann belustigt betrachte ich das Tier. Im Hintergrund höre ich dann ständig noch das Gejammere meiner Freundin. "Er geht nie mit mir schwimmen. Immer nur mit den anderen."

Schnitt.

Nächste Location. Ein Restaurant, ich sitze mit meiner Familie und guten Bekannten am Tisch. Es ist ein asiatisches Restaurant, doch etwas anders als sonst. Soll heissen: Man bestellt weder von einer Karte noch gibt es ein Buffet. Die Kellner laufen viel mehr mit den verschiedensten Köstlichkeiten durch den Gang und man muss schnell hier schreien, wenn man etwas zu essen möchte. Es gibt Salate, Nudeln und diverses Geflügel. Mein Onkel schnappt sich eine Gans und schwärmt von diesem Moment an ständig von seiner ach so tollen Gans. Meine Mutter schnautzt meinen Bruder an, sie wolle doch einen Salat, er solle doch gefälligst "hier" schreien, wenn der Salatmensch vorbeiläuft. Im Hintergrund versucht ständig ein Asiate eine Taube anzupreisen, aber niemand scheint sich dafür zu interessieren. "Täubchen" klingt es immer wieder.
"Diese Gans ist wirklich fantastisch"
"Täubchen, Täubchen"
"Ich hätte gerne die Nudeln"
"Täubchen"

Ein heilloses Durcheinander entsteht jeder redet mit jedem und niemandem. Und im Hintergrund ein ständig pochendes "Täubchen".
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Donnerstag, 26. Januar 2006

There comes the Katzencontent

Ich mag diese Viecher nicht. Sie sind klein, hinterhältig und ihre Haare sind eine Freude für mich als Allergiker. Ich brauche nur in ihre Nähe zu kommen, schon läuft mir die Nase und die Augen schwellen an. Ausserdem hatte ich heute Nacht einen Albtraum über diese kleinen Tiere.

Ich war bei Freunden zu Hause, wir standen in der Küche und kochten. Da kommt plötzlich, ohne Vorwarnung, dieses kleine Mistvieh her, zerkratz mir das Gesicht und verschwindet wieder. Keiner weiss so recht was er damit anfangen soll, da sie mir beinahe das Auge ausgekratzt hätte und soetwas sei ja noch nie vorgekommen. Kurze Zeit später schwänzelt sie wieder um mich herum. Ich, natürlich gleichzeitig besorgt um meine Arbeit in der Küche und um mein Auge, schütze meine Augen mit den Armen nach oben und versuche trotzdem es gleichzeitig hinzubekommen, den Paprika, der vor mir liegt, in kleine gleich große Teile zu schippeln.

Zeitsprung: Das Essen war herrlich, denke ich zumindest, da darüber keine Details erzählt wurden. Auf jeden Fall wollen mir die Gastgeber ihr neues Schlafzimmer zeigen. Als ich den Raum betrete, springt mir dieses Mistvieh ins Gesicht. Als ich merke wie in Zeitlupe eine Kralle geradewegs den Weg in mein Auge finden würde, wache ich auf. Meine Arme sind über mein Gesicht gelegt. Es ist zwar dunkel, aber meine Augen sind beide noch da. Kein Schleim, kein Schmerz - gut. Wie gesagt: Ich mag diese Viecher einfach nicht.
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Haomao

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