schaffen

Dienstag, 21. November 2006

Gefühlt

Aufgrund der andauernden überdauerten Müdigkeit vom Wochenende (ja, ja. Man ist halt keine 17 mehr...) dauerte der Arbeitstag geschlagene 18,258 Stunden. Der Rest des Tages leider nur 1,372. Das heisst mir bleiben noch 4,37 Stunden zum Schlafen.
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Donnerstag, 16. November 2006

Mit Augenzwinkern

Ich: *pfeif*
Sie: Bist du noch nicht lange da?
Ich: Nö, warum?
Sie: Du pfeifst noch...
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Mittwoch, 15. November 2006

Sozialversicherungsausweis?!?

Wollen die vom Geschäft haben. Hatte ich auch mal. Irgendwann. Ist glaube ich schon vier oder fünf Jahre her. Den hatte ich mal kurz und dann war er weg. Verschwunden in den Untiefen der häuslichen Bürokratie.

Und jetzt wollen die das Ding UNBEDINGT wieder haben. Es reicht nicht denen meine Nummer zu sagen. Wie bei sonst allen auch. Eine Kopie wäre recht. Was nun?

Das Internet weiß wie immer Bescheid: Bei der zuständigen Krankenkasse (also der eigenen) anrufen, Ausweis "bestellen" und das soll es dann gewesen sein. Da bin ich ja mal gespannt, ob das die Herren Krankenkassierer so einfach herausrücken.
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Samstag, 4. November 2006

Gedanken morgens um drei, zwei Stunden vor dem Aufstehen

"Scheiße, ich glaube ich habe zu viel Cola getrunken. Da kann ich ja nie einschl..." *zzz*
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Freitag, 3. November 2006

Der Zooaffe

Heute wurde ich zur Schau gestellt. Nein. Das ist nicht ganz richtig. WIR wurden zur Schau gestellt. Wir, das sind die Mitarbeiter der Firma. Während der Arbeitszeit, quasi kurz vor Mittag. Eine Horde Schlipsträger, geführt vom Geschäftsführer persönlich, mit seltsamen Geräten um den Hals. Geräte, mit dem sie hören konnten, was der Herr Zoodirektor durch sein Mikrofon wissenswertes erzählte. Sie tummelten sich um unsere Käfige, schauten uns interessiert zu und winkten und zwinkerten. Ich fühlte mich wie ein kleines Zooäffchen, das von der wartenden Besuchermeute begafft wird - bis es mit Kot oder herumliegenden Lebensmitteln um sich wirft und alles in schallendes Gelächter ausbricht.
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Donnerstag, 2. November 2006

Else

Else ist sechsundvierzig Jahre alt. Sagt sie. Kurz vor siebenundvierzig. Aber bis dahin hat sich noch ein paar Wochen. Wenn ihr etwas nicht passt auf der Arbeit, tritt sie gerne einmal gegen Dinge, die der Firma gehören. Dazu murmelt sie ein "Ich hasse es hier". Das konnte ich von ihren Lippen ablesen. "Warum suchst du dir dann nicht etwas anderes?", frage ich. Sie zuckt nur mit den Schultern, schüttelt den Kopf und zündet sich eine Zigarette an. Überhaupt rauchen hier sehr viele. "Wer soll mich denn noch nehmen? Ich bin doch schon zu alt und gelernt habe ich auch nichts." - Resignation. Arbeiten müssen, um Geld zu verdienen. Geld, das nicht glücklich macht, aber beruhigt. Ungemein beruhigt. Immernoch gedankenverlorenes Kopfschütteln. "Ach komm, ich geb' dir erstmal 'nen Kaffee aus.", versuche ich aufmunternd. Mit hängenden Schultern steht sie auf, schlurft mir zwei Schritte entgegen und erwidert mit leichtem lächeln: "Ok."
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Donnerstag, 26. Oktober 2006

Zombietum

So langsam merke ich es. Das Ausschalten beim einstempeln und das Anschalten beim ausstempeln. Das Gehirn muss nicht funktionieren während der Arbeit. Ich muss funktionieren. Das reicht vollkommen. Wie ein Roboter, eine Maschine - ein Zombie. Das ist die Antwort auf die Frage, wie man so etwas 32 Jahre machen kann und bei klarem Verstand bleibt: man gibt ihn an der Tür ab. Nur so schafft man es, tagein tagaus, maschinengleich, immer das selbe. Ich denke schon gar nichts mehr beim Arbeiten. Vom Lieder vor sich hinsingen ist ein leises schwaches summen zurückgeblieben - ich habe Angst es könnte verschwinden und mich ebenfalls zombiegleich zurücklassen.

Ich glaube ich könnte das nicht. Ich glaube, ich könnte kein Jahr, kein halbes, in einer Fabrik arbeiten. Meine Kreativität einsperren und hinter einer Zombiemaske verstecken. Sie nur noch, kling, nach dem Abstempeln rauslassen, auf wenige Stunden beschränkt. Kastriert. Ich könnte das nicht.
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Montag, 23. Oktober 2006

Abteilungswechsel

Ich bin aufgestiegen. Vom "Bearbeiter" zum "Ersteller". Ha! In den nächsten zwei Wochen übernehme ich den Laden.
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Freitag, 20. Oktober 2006

Nichts gehört und kaum was gesehen

Ich bin diese Woche einfach zu nichts gekommen. Ich glaube ich habe nicht ein einziges Lied an meinem Rechner gehört (und sonst höre ich keine Musik. Selten.). Und ich glaube ich habe die meisten Blogs, die ich abonniert habe, vernachlässigt.

Ich habe eigentlich so ziemlich alles vernachlässigt. Sogar schlafen. Nur arbeiten nicht, das funktioniert einfach so. Den ganzen Tag.

Und schon wieder jammert er über das arbeiten. Ist ja schrecklich.

Pummelchen läuft in letzter Zeit recht häufig an Zahnlücke vorbei. Ob da was geht?

Die Italienerin hasst den Chef, der hasst die Italienerin und beide finden mich irgendwie nett, hassen es aber, wenn ich etwas vom anderen benutze/sage/erwähne.

Die glauben doch tatsächlich, ich würde da für immer arbeiten wollen *bruahahaha*. Wie sind die denn da drauf gekommen?!

Endlich Wochenende!
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Dienstag, 17. Oktober 2006

Opel und der ganze Kack

So. Nach einem 9,5h Arbeitstag (Pausen bereits abgezogen) ist mir auf der Heimfahrt der Reifen geplatzt und die Lenkung verreckt. Es hat nicht gereicht, nur eins kaputt gehen zu lassen. NEIN! Am Besten gleich beides! Das steigert meine Feierabendlaune INS UNERMESSLICHE!
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Haomao

for the bright side of life

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