körperliches

Montag, 22. Oktober 2007

Das Anti-Hitler-Bärtchen

Ich weiß nicht, ob das allen bewusst ist. Männern ja, Frauen vielleicht nicht unbedingt. Aber Bartwuchs ist keinesfalls jedem Mann in die Wiege gelegt. Dem einen natürlich mehr und dem anderen weniger. Bei mir ist das irgendwie so ein Mittelding. Es ist nur an manchen stellen weniger und an anderen mehr.

Zum Beispiel: Da, wo Adölfchen normalerweise ein schmuckes schwarzes Bärtchen hatte, da habe ich nix. Kahle Fläche. Empty. Dafür spriesst es ganz gut am Kinn. Das soll jetzt nicht heissen, dass ich unbedingt gerne ein Hitlerbärtchen hätte. Immerhin ist ja die Lücke symetrisch und verunstaltet mein Gesicht nicht - im Gegenteil, ich würde sogar fast soweit gehen und behaupten es bereichert mein Antlitz geradezu. Wenn ich denn mal gerade einen Bart trage.

Seltsem ist es trotzdem. Dieser Flickeneppich im Gesicht. Gott sei Dank kann ich ja immerhin mit geschliffener Klinge und gutem Ausrasieren die Flicken zu einer geschlossenen Decke verbinden. Wen das interessiert? Das wissen wirklich nur die griechischen Götter Haarekles und Barton.
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Montag, 16. April 2007

Heuschnupf Ahoi!

Die Schleimhäute freuen sich schon seit Tagen und machen eine Party nach der anderen. Anschwellen, abschwellen, anschwellen, abschwellen. Zehn Minuten reichen denen dazu dieses Jahr. Aber was tut man nicht alles für seine Schleimhäute. Die kleinen Kerle haben den ganzen Winter über nichts zu lachen, da soll doch wenigstens im Frühling mal so richtig der Punk abgehen. Siebzigerjahre Style. Flower Power eben.

Wenn mich jetzt jemand in einer Drogenkontrolle fragen würde, wie lange ich schon nichts mehr geraucht habe und ich behaupte dann "Seit zwei Jahren", dann würde ich trotzdem pinkeln dürfen. Vier Becher voll. Randvoll.

Aber ich will mich ja nicht beschweren. Sonst heissts wieder: "Heh, der Jammerlappen beschwert sich ständig." Obwohl... wär mir auch worscht. Aber ich bin es eben gewohnt, im Sommer eher im Inneren zu bleiben - einige wenige Monate ausgeschlossen. Das ist eben so. Finde ich aber auch nichts so schlimm. Wenn jetzt dann PC-Monitore noch diese lustigen Braun-mach-Strahlen wie die Sonne absondern würden, wäre ich glücklich. DA sollte mal jemand drauf kommen. Gibt doch genug Geeks oder Nerds oder wie die halt heissen.
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Montag, 26. Februar 2007

Man gebe mir ein Lasso, die Sau läuft weg!

Sie läuft und läuft und läuft. Selbst wenn ich sage: "Du, hör mal, jetzt ist aber Schluss!" - nichts. Rein gar nichts. Gut zureden hilft nichts, ein schönes warmes Bad zu zweit, nur ich und sie - auch nichts. Alkohol trinken? Pff, da lacht sie nur drüber. Nicht einmal, wenn ich ihr den Rücken kratze, gibt sie Ruhe. Blöde Schlampe!
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Donnerstag, 24. August 2006

Verdammt, verbrannt!

Sich beim Zubereiten eines Ravioli/Maultaschen-Auflaufs an beiden Händen am Ofen verbrennen grentzt schon an Unfähigkeit...
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Mittwoch, 23. August 2006

Mami, Mami, er hat überhaupt nicht gebohrt!

GebissNachdem ich doch schon einige Tage Zahnschmerzen hatte (hinten rechts, zwischen dem hintersten und dem davor) habe ich mich heute endlich dazu durchgerungen zum Zahnarzt zu gehen. Da meiner natürlich gerade jetzt im Urlaub ist, ging ich also zur Vertretung. Und was soll ich sagen: Es war herrlich dort!

Die Tür wird persönlich von der Arzthelferin geöffnnet, die, nebenbei erwähnt, der HAMMER war (vom Aussehen her leicht indische Züge, schwarze Haare, sehr sexy). Dann natürlich die obligatorischen zehn Öhrens geblecht und ab ins Wartezimmer. Ach was sag ich Wartezimmer. Das Paradies, verkleidet als Wartezimmer.

Oder: »Für ein Wartezimmer ziemlich paradiesisch eingerichtet«. Es gab ein Sofa, einen Sessel und normale Stühle, um den Allerwertesten zu platzieren. Ein SOFA! Eine kleine Kinderecke. Ein Aquarium und schön entspannende Musik zum Entspannen. Eine Kaffeemaschine und eine Zeitungsauswahl, wie bei sonst keinem anderen Arzt. Klar, die typischen »Bild der Frau«, »Spiegel«, »Stern«, lokale Zeitung. Daneben aber noch Dinge wie »Max«, »FHM« und »Playboy«!

Ich wurde dann nach viel zu kurzer Zeit ins Behandlungszimmer gerufen, der Arzt kam direkt hinterher und schaute sich die beschriebene Stelle auch gründlichst an. Selbstverständlich erst, nachdem ich ihn auf meinen sehr respektablen Würgereiz aufmerksam gemacht habe. Den habe ich ihm auch direkt demonstriert, als sich Spiegel, Haken und dieses Absaugteil gleichzeitig in meinem Mund befanden.

Da der Doktor nichts gefunden hat wurde es Ernst: es kam zum Röntgen. Dazu muss ich sagen, dass ich es noch nie geschafft habe bei meinem Hauszahnarzt geröntgt zu werden. Bisher wurde mein Gebiss nur ein einziges Mal geröntgt, das war damals beim Kieferchirurgen, der mir die Weissheitszähne entfernte. Da aber mit einem Von-aussen-ohne-Zeug-im-Mund-Röntgengerät.

Das gab es hier nicht. Hier gab es dieses Metallplättchen in den Mund. Dieses Plättchen, das beim draufbeissen sowohl den hinteren Gaumenbereich als auch die hintere Zunge berührt. Und da ist meistens schon ganz gewaltig Schicht im Schacht.

Auch dieses Mal war, trotz der oben beschriebenen Arzthelferin, kein vorankommen. Auch ihre Beteuerungen, ihr würde es genau so ergehen und ich solle tief durch die Nase atmen, hatte ich schon diverse Male gehört und ignorierte sie. Also zwang ich mich und mein vom Würgen geschundenes Gesicht zur Ruhe, konzentrierte mich auf etwas völlig anderes (nein, nicht auf Sex mit der Arzthelferin...), zwang mich selbst dazu auf das Plättchen zu beissen und stand es durch. Wahrscheinlich aber nur wegen der Angst vor fünf Löchern im Zwischenraum von zwei Zähnen.

Als der Arzt dann kurze Zeit später wiederkam, mir die Röntgenaufnahme zeigte und erklärte, dass überhaupt nichts wäre, im Gegenteil ich sogar »perfekte, kariesfreie Zähne« hätte, war ich auf der einen Seite natürlich erleichtert - kein Bohren und kein Ziehen. Auf der anderen aber enttäuscht, dass ich mich dafür so sehr beim Röntgen angestrengt hatte.

Kurze freundliche Verabschiedung und das wars dann. Ich wechsle den Zahnarzt...
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Dienstag, 15. August 2006

Ein Ziehen und Zupfen

Nach dem Fliesen-Ausfug-Marathon am Wochenende habe ich doch tatsächlich immer noch Muskelkater am Oberschenkel. Neun Stunden auf allen Vieren ist eben nicht jedermanns Sache.
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Freitag, 23. Juni 2006

Das Immunsystem und der Guerillakampf

Während meine Schleimhäute anfangen zu schwellen und die Haut sich leise und juckend aufbäumt wird mir klar: Das ist er also. Der Guerillakampf des Immunsystems gegen anrückende Phantomgegner. Und das trotz bewölktem Himmel.
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Freitag, 16. Juni 2006

Keine Stimme

Immer noch heiser
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Donnerstag, 5. Januar 2006

Genug Fett am Ranzen*

Das neue Jahr ist kaum fünf Tage alt und schon tut sich was. Weg mit den Speckschwarten aus dem alten Jahr. Her mit dem Heimtrainer, Ärmel hochkrempeln und ab gehts. Ich werde jetzt sexy. YEHAW!

Gott bin ich ekelhaft motiviert.


*schwäbisch für dickeren Bauch
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Freitag, 11. November 2005

Ach, schon so lange her?

Gerade in meinem riesigen Archiv gekramt und festgestellt, dass ich das letzte Mal über joggen vor zweieinhalb Monaten geschrieben habe. Liegt wahrscheinlich in erster Linie daran, dass ich gerade weder Lust noch Zeit habe selbiges zu tun. Wobei ich in der zwischenzeit sogar mal recht aktiv war, so jeden zweiten Tag tatsächlich raus und eine Runde joggen. Aber jetzt? Überhaupt keine Lust. Zu Essen gibts auch nichts wirklich gesundes. Zuviel Arbeit im Geschäft, deshalb habe ich eine, zwar leckere aber nicht unbedingt gesunde, Pizzadiät begonnen. Am liebsten noch mit vier Käsesorten, damit es sich auch lohnt. Das dumme ist jetzt nur, dass man langsam beginnt die Pizzarundungen auch an meinem Körper zu sehen. Überall da, wo sich das Fett eben allgemeinbekannt gerne hingesellt. Da, wo die Schwerkraft ungehindert anfangen kann nach unten zu ziehen. Vielleicht sollte ich doch wieder anfangen zu joggen, damit ich wenigstens das Gefühl habe was getan zu haben. Aber erst nächste Woche. Oder die Woche darauf. Ich bin einfach so schwach...
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Haomao

for the bright side of life

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