Deppenmagnet im Nachbarkaff
Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, war ich gestern beim alljährigen Wirtschaftsdienst.
Unsere Gruppe bestehend aus sechs männlichen Vereinsmitgliedern fand sich so um 16 Uhr an der Vereinsgastätte ein, drei begaben sich in die Küche um frische Brathähnchen mit Pommes zuzubereiten und drei begaben sich an den Tresen.
Nach einer Weile kommt ein bedienender Kollege zu mir in die Küche und meint, er sei gerade vom Vereinsvorstand angemault worden. Es sei doch eine Frechheit, dass hier alle so lang warten müssten. Ausserdem sei es eine Frechheit, dass wir es uns während dem Arbeiten doch tatsächlich erlauben auch noch etwas zu trinken. Und er würde doch hoffen, dass wir das ganze dann auch selber bezahlen. Wir seien ja schliesslich ein gemeinnütziger Verein.
So weit so gut. Was der nette Herr jedoch nicht bedachte war, dass es neben den Bestellungen IN der Kneipe auch noch Bestellungen für zu Hause in wesentlich größerem Umfang gab. D.h. es kann einfach mal etwas länger dauern. Und dann noch zu behaupten, man bräuchte ja bei einer vollen Gaststätte nicht drei Leute am Tresen, er hätte alles alleine machen können schlug dem Fass doch glatt den Boden aus.
Wenn er nächstes Mal proffessionelles "Personal" haben möchte, soll er doch mal bei der Bundesagentur für Arbeit nachfragen. Oder sonst wen. Wir kommen an einem Sonntag Nachmittag freiwillig in diese Vereinsgaststätte. Und nachdem es doch zu weilen beim Arbeiten recht warm werden kann, steht einem wohl auch das eine oder andere Getränk zu. Wir haben bis nachts um elf Uhr für unseren Verein gearbeitet und nicht gegen ihn. Wäre ja auch quatsch.
Es ist einfach schade, dass freiwillige Arbeit nichts mehr zählt. Zahlt man den jeweiligen Menschen und er macht es nicht wie im eigenen Sinn, kann ich es noch verstehen, dass man vielleicht das eine oder andere Wort darüber verliert. Aber in einem freundlichen Ton, wenn ich bitten darf. Aber wenn das ganze freiwillig ist, finde ich es eine Frechheit sich wegen solcher Kleinigkeiten aufzuregen.
Unsere Gruppe bestehend aus sechs männlichen Vereinsmitgliedern fand sich so um 16 Uhr an der Vereinsgastätte ein, drei begaben sich in die Küche um frische Brathähnchen mit Pommes zuzubereiten und drei begaben sich an den Tresen.
Nach einer Weile kommt ein bedienender Kollege zu mir in die Küche und meint, er sei gerade vom Vereinsvorstand angemault worden. Es sei doch eine Frechheit, dass hier alle so lang warten müssten. Ausserdem sei es eine Frechheit, dass wir es uns während dem Arbeiten doch tatsächlich erlauben auch noch etwas zu trinken. Und er würde doch hoffen, dass wir das ganze dann auch selber bezahlen. Wir seien ja schliesslich ein gemeinnütziger Verein.
So weit so gut. Was der nette Herr jedoch nicht bedachte war, dass es neben den Bestellungen IN der Kneipe auch noch Bestellungen für zu Hause in wesentlich größerem Umfang gab. D.h. es kann einfach mal etwas länger dauern. Und dann noch zu behaupten, man bräuchte ja bei einer vollen Gaststätte nicht drei Leute am Tresen, er hätte alles alleine machen können schlug dem Fass doch glatt den Boden aus.
Wenn er nächstes Mal proffessionelles "Personal" haben möchte, soll er doch mal bei der Bundesagentur für Arbeit nachfragen. Oder sonst wen. Wir kommen an einem Sonntag Nachmittag freiwillig in diese Vereinsgaststätte. Und nachdem es doch zu weilen beim Arbeiten recht warm werden kann, steht einem wohl auch das eine oder andere Getränk zu. Wir haben bis nachts um elf Uhr für unseren Verein gearbeitet und nicht gegen ihn. Wäre ja auch quatsch.
Es ist einfach schade, dass freiwillige Arbeit nichts mehr zählt. Zahlt man den jeweiligen Menschen und er macht es nicht wie im eigenen Sinn, kann ich es noch verstehen, dass man vielleicht das eine oder andere Wort darüber verliert. Aber in einem freundlichen Ton, wenn ich bitten darf. Aber wenn das ganze freiwillig ist, finde ich es eine Frechheit sich wegen solcher Kleinigkeiten aufzuregen.
haomao - 11. Jul, 18:05

